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Arinfo.de (Ausgabe vom 19.11.2017)

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Kredit für Selbständige

Die Selbständigkeit kann unter Umständen eine riskante Sache sein, Gewinn und Verlust können nah beieinander liegen, mit einem regelmäßigen Gehalt kann man als Selbständiger nie ganz sicher rechnen. Diese Tatsache ist natürlich auch den Kreditgebern, also den Banken und Unternehmen, Kreditinstituten und Privatpersonen, die Geld im großen Stil verleihen, bekannt. Nichts desto trotz bieten viele Banken spezielle, meist in gewisser Weise standardisierte Kredite für Selbständige an, die gewissen Auflagen bzw. Anforderungen unterliegen: Der Jahresgewinn muss, zumindest bei den Universal- und seriösen Banken, mindestens 30.000 Euro oder mehr betragen, die Selbständigkeit muss seit mindestens zwei Jahren bestehen.

Ein negativer Schufa Eintrag darf nicht bestehen. Die Kredithöhe bei Selbständigenkredite beginnt meistens bei 2000 Euro. Zur Antragstellung sollten die letzten zwei Einkommenssteuererklärungen, die letzten Einkommenssteuerbescheide, die Buchführung des letzten Jahres oder der letzten zwei Jahre und ein gültiger Personalausweis mitgebracht werden. Ausgenommen von diesen Krediten für Selbständige sind oft Gaststätten, Kioske und Imbisse. Auch wenn Selbständige es also meistens schwerer haben, bei einer „normalen“ Bank ein Darlehen zu bekommen, so vergeben dennoch immer mehr Banken sogar ganz speziell einen Kredit an freiberuflich und selbständig tätige Personen. Diese „speziellen“ Kredite sind von der Struktur her meistens ganz gewöhnliche Ratenkredite, die auch Arbeitnehmer erhalten würden.

Allerdings unterscheidet sich der Selbständigen-Kredit oftmals bezüglich der Zinskonditionen, der Laufzeit sowie der geforderten Bonität und den geforderten Sicherheiten von einem gewöhnlichen Ratenkredit an Personen, die ein Festeinkommen aus einer nicht-selbständigen Tätigkeit heraus beziehen. Bezüglich der Zinskonditionen kann man festhalten, dass diese zwar nicht immer, aber doch relativ häufig für den Kreditnehmer etwas ungünstiger sind, als es bei einem Arbeitnehmer als Kreditnehmer der Fall wäre. Darin drückt sich nach wie vor die Einstellung vieler Kreditgeber aus, dass Selbständige ein höheres Risiko als Arbeitnehmer darstellen, was den möglichen Kreditausfall angeht. Aus diesem Grunde wird auch ein besonders großer Wert auf eine „saubere“ Schufa gelegt. Zudem werden öfter auch Sicherheiten von dem selbständigen Kreditnehmer eingefordert, damit das Kreditausfallrisiko bzw. der mögliche Verlust durch den eventuellen Ausfall wiederum auch durch diese Maßnahme verringert werden kann.
 

 

 

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