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Arinfo.de (Ausgabe vom 20.11.2017)

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Kredit, Geld, Anlage, Kreditkarte
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Angebote kostenloser Prepaid-Kreditkarten vergleichen

Fast ein Fünftel aller Zahlungen in Europa wird heute per Kreditkarte abgewickelt. Gerade beim Einkauf im Internet ist die Kreditkarte ein besonders beliebtes Zahlungsmittel, schließlich erhält der Händler das Geld in jedem Fall gutgeschrieben, so dass die bestellten Waren sofort verschickt werden können. Wer bei einem Onlineshop bestellen will, der seinen Sitz im Ausland hat, hat ohnehin oft keine andere Wahl als per Kreditkarte zu bezahlen. Allerdings ist das nicht für jeden Kunden möglich, schließlich sind die Unternehmen, die Kreditkarten herausgeben, durchaus wählerisch. Das liegt in ihrem eigenen Interesse, denn wenn die Kunden nicht in der Lage sind, die Schulden auf ihrem Kreditkartenkonto zu begleichen, bleiben die daraus entstandenen Verluste beim jeweiligen Anbieter hängen. Daher sollte man schon über eine gute Bonität sowie ein regelmäßiges Einkommen verfügen, um überhaupt eine Kreditkarte beantragen zu können.

Wer für eine reguläre Kreditkarte nicht in Frage kommt, hat jedoch mittlerweile eine weitere Möglichkeit, trotzdem von den Vorteilen dieses Zahlungsmittels zu profitieren. In den vergangenen Jahren haben viele Anbieter Prepaid-Kreditkarten in ihr Angebot aufgenommen. Das Prinzip ist dabei genau wie bei einem Prepaid-Tarif für das Mobiltelefon. Der Inhaber der Karte muss zunächst ein Guthaben auf einem speziellen Konto einzahlen, anschließend kann man dann mit der Karte einkaufen. Zahlungen sind natürlich nur so lange möglich, bis das Guthaben aufgebraucht ist. Solche Prepaid-Kreditkarten sind für den Anbieter also nicht mit dem Risiko verbunden, dass der Inhaber der Karte die Schulden nicht zahlen kann. Deshalb können Prepaid-Kreditkarten sogar an Minderjährige ausgegeben werden, auch Studenten oder andere Personen ohne regelmäßiges Einkommen erhalten diese Alternative problemlos. Wie hoch die Kosten für eine Prepaid-Kreditkarte sind, hängt allerdings vom jeweiligen Anbieter ab - man sollte also vor dem Abschluss eines Vertrags vergleichen.

Da die Konkurrenz auf dem Markt für Prepaid-Kreditkarten gerade in jüngerer Vergangenheit immer größer geworden ist, sind die anfangs relativ hohen Jahresgebühren heute im Schnitt deutlich niedriger. Einige Anbieter haben sogar komplett kostenlose Prepaid-Kreditkarten im Programm und werben so um neue Kunden. Solche Karten werden dann zum Beispiel in Verbindung mit der Eröffnung eines Kontos ausgegeben. Selbst für den Fall, dass man auch eine reguläre Kreditkarte beantragen könnte, ist eine solche kostenlose Prepaid-Kreditkarte manchmal eine gute Alternative. Wer nicht oft mit Plastik bezahlt und im Zweifelsfall seine Kosten im Blick behalten möchte, hat mit einer Prepaid-Kreditkarte dazu die Möglichkeit. Abgesehen von der Jahresgebühr sollte man zudem auf eventuelle weitere Gebühren achten. So können für das Abheben von Geld am Automaten oder für die Zahlung im Ausland weitere Kosten entstehen. Auch deshalb lohnt sich vor dem Abschluss eines entsprechenden Angebots ein Vergleich verschiedener Anbieter.

 

 

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