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Arinfo.de (Ausgabe vom 26.09.2017)

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Kostenlose Auslandsüberweisungen

Die Überweisung ist die im Rahmen des Zahlungsverkehrs am häufigsten genutzte Zahlungsart. Als Privatperson überweist man Beträge zu einem großen Teil innerhalb des Landes auf ein anderes Konto, hin und wieder kann es jedoch auch nötig sein, dass man einen Betrag auf ein Konto überweisen muss, welches bei einer im Ausland ansässigen Bank geführt wird. Generell unterscheiden die Banken zwischen einer Inlandsüberweisung und einer Auslandsüberweisung, und innerhalb der Auslandsüberweisung gibt es zudem noch Unterschiede, in welches Zielland die Überweisung gelangen soll. Bei den Inlandsüberweisungen ist es so, dass hier keine separaten Gebühren anfallen, sondern nur die Buchung als Buchungsposten berechnet wird, falls die Bank überhaupt solche Kontoführungsgebühren berechnet.

Allerdings unterscheiden die Banken oftmals zwischen einer beleglosen (Online-Überweisung) und einer beleghaften Überweisung, für die meistens relativ hohe Gebühren verlangt werden. Wenn es um die Kosten für eine Auslandsüberweisung geht, so muss zwischen einer Überweisung innerhalb der Europäischen Union und in Ländern außerhalb der EU unterschieden werden. Kostenlose Auslandsüberweisungen gibt es heutzutage häufig in der Form, dass der Überweisende eine so genannte EU-Standardüberweisung nutzt. Diese ist im Prinzip für alle Zielländer zu verwenden, die zu den EU-Staaten zählen. Bei diesen EU-Standardüberweisungen fallen keine gesonderten Kosten für die Auslandsüberweisung an, sondern nur die normalen Buchungsposten, falls die Bank Kontoführungsgebühren erhebt. Muss man jedoch in ein Land außerhalb der EU überweisen, dann fallen mitunter relativ hohe Kosten an, jedenfalls gibt es hier keine völlig kostenlosen Auslandsüberweisungen. Wie hoch die Kosten für Auslandsüberweisungen in Länder außerhalb der EU in der Praxis dann sind, hängt von drei verschiedenen Faktoren ab.

Zum einen verlangen die Banken natürlich unterschiedliche Gebühren, da es hier keine einheitlichen Bedingungen oder Richtlinien gibt. Zum anderen kommt es auch darauf an, in welches Zielland die Überweisung gelangen soll. Als dritter Faktor spielt die Höhe des Überweisungsbetrages ebenfalls eine Rolle, da die Gebühren sich oftmals prozentual am zu überweisenden Betrag ausrichten. Als groben Durchschnittswert kann man von einer Gebühr zwischen 12 und 15 Euro für eine Auslandsüberweisung über einen Betrag von rund 2.000 Euro ausgehen. Allerdings gibt es meistens Mindestgebühren, die bei jeder Überweisung in das außereuropäische Ausland berechnet werden, sodass bei einer Überweisung von beispielsweise 500 Euro kaum weniger Gebühren als die genannten ca. 15 Euro anfallen würden.

 

 

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