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Arinfo.de (Ausgabe vom 19.11.2017)

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Pro und Contra für eine Geldanlage in Immobilien

Aktuell haben es Experten nicht sehr leicht, den Anlegern eine passende Geldanlage zu empfehlen. Vor allen Dingen aufgrund der EU-Schuldenkrise sind sehr viele Anleger verunsichert, auf welche Weise sie ihr Kapital noch sicher und vor allem vor einer möglichen Geldentwertung geschützt anlegen können. Immer häufiger wird ein Investment in Immobilien als die optimale Anlageform empfohlen. Die Anlage in Immobilien soll inflationsgeschützt sein und selbst eine eventuelle Abwertung des Euro sollte keine größeren negativen Folgen haben. Zudem werden die Immobilien bei vielen Anlegern auch als private Altersvorsorge immer beliebter. Allerdings sollten Anleger natürlich keineswegs überstürzt in Immobilien investieren, sondern sich zunächst einmal damit auseinandersetzen, welche Vorteile und Nachteile eine Geldanlage in Immobilien eigentlich mit sich bringt. Wenn man sich diese Vor- und Nachteile einmal anschaut, muss zunächst differenziert werden, ob es sich um ein Direktinvestment (Kauf einer Immobilie) oder um ein indirektes Investment (Immobilienfonds) handeln soll.

Der Kauf einer Immobilie hat zunächst einmal den Vorteil, dass der Anleger damit automatisch eine sehr gute Altersvorsorge erwirbt. Denn unabhängig davon, wie sich der Wert der Immobilie in der Zukunft entwickeln wird, kann das Objekt immer als Altersvorsorge dienen, denn Mietzahlungen entfallen auf jeden Fall. Ein weiterer Vorteil des direkten Investments in Immobilien ist die Tatsache, dass keine „äußeren“ Faktoren das Investment beeinflussen, wie es zum Beispiel bei der Anlage in Immobilienfonds der Fall ist. Denn hier ist der Anleger stets darauf angewiesen, dass der Fonds gut wirtschaftet und keine Verluste erzielt. Der Nachteil am direkten Investment in Immobilien besteht vorrangig darin, dass ein relativ hoher Kapitalbedarf vorhanden ist. Denn während man in offene Immobilienfonds im Prinzip schon ab 50 Euro investieren kann, kostet der Kauf eines Hauses meistens 100.000 Euro und mehr. Man geht hier also ein nicht unerhebliches finanzielles Risiko ein, vor allen Dingen dann, wenn das erworbene Objekt anschließend vermietet werden soll und auf diese Weise als Geldanlage dient.

Vorteilhaft an einer vermieteten Immobilie ist hingegen, dass viele Ausgaben von der Steuer abgesetzt werden können und das Objekt abgeschrieben werden kann. Insgesamt kann man sagen, dass der Kauf einer Immobilie vor allen Dingen solchen Anlegern zu empfehlen ist, die ausreichend Kapital besitzen, um zumindest 20 Prozent der Gesamtsumme in Form von Eigenkapital finanzieren zu können. Zudem sollten die Anleger ein gewisses Risiko nicht scheuen, mit dem ein direktes Investment in Immobilien immer verbunden ist. Wer hingegen möglichst risikofrei in Immobilien investieren möchte und eher regelmäßig kleinere Summen investieren möchte, für den sind offene Immobilienfonds oftmals die ideale Lösung. Eine Art Mittelweg stellen die geschlossenen Immobilienfonds dar, die vorrangig für solche Anleger interessant sind, die etwas größere Summen in Immobilien investieren möchten, aber dennoch keinen Direktkauf wünschen.

 

 

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