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Arinfo.de (Ausgabe vom 26.09.2017)

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Kredite für Schüler

Gerade in jungen Jahren, wenn auch noch das letzte Geld in Diskobesuche, Handykosten und Spritgeld verfließt, wünschen sich viele eine externe Finanzierungshilfe. Bekommt man als Schüler einen Kredit? Und sind Kreditangebote für Schüler tatsächlich seriös? Zunächst einmal muss, zumindest bei seriösen Banken, der Antragsteller volljährig, das heißt über achtzehn sein. Auch muss der Antragsteller ein festes Einkommen aufweisen können, was Schüler nicht haben. Banken und Kreditinstitute vergeben nur dann Kredite an Schüler, wenn die Eltern für das Kind bürgen. Anders sieht es bei staatlichen Fördermitteln aus. Neben dem gewöhnlichen BAföG, das nicht nur für Studenten, sondern auch für Schüler zur Verfügung steht, gibt es so genannte Bildungskredite, die das Bundesministerium für Bildung und Forschung gewährt.

Schüler, die in den nächsten zwei Jahren ihre Ausbildung beenden werden, können, unabhängig von der Verdienstsituation der Eltern, pro Ausbildungsabschnitt bis zu 7.200 Euro erhalten. Der Kredit wird für maximal zwei Jahre bewilligt, eine Bewilligungsgarantie besteht nicht. Die dargestellten Fälle, in denen Minderjährige ein Darlehen bekommen können, sind allerdings die ganz großen Ausnahmen. Denn bezüglich der Kredite für Schüler muss man stets beachten, dass minderjährige Personen, egal ob es sich um Schüler handelt oder nicht, vom Grundsatz her zunächst einmal keinen Kredit aufnehmen dürfen. Eine Kreditaufnahme ist prinzipiell nur unter der Voraussetzung erlaubt, dass die gesetzlichen Vertreter dem zustimmen.

Aber selbst das ist noch nicht ausreichend, da auch das Vormundschaftsgericht mit der Kreditaufnahme des Minderjährigen einverstanden sein muss. Aus diesem Grund bietet auch kaum eine Bank aktiv Kredite für Schüler an. Was allerdings, zumindest von der rechtlichen Seite her kein Problem darstellt, ist die Kreditvergabe an Schüler, die bereits volljährig sind. Allerdings taucht in diesem Fall dann häufiger das Problem auf, dass es an der ausreichenden Bonität mangelt. Denn außer einem Nebenverdienst oder einem so genannten Taschengeld-Job sieht es bei Schülern auf der Einnahmenseite meistens eher spärlich aus, sodass die Bank sich natürlich im Zusammenhang mit einer Kreditauszahlung die berechtigte Frage stellt, mit welchen Mitteln dieses Darlehen denn eigentlich zurück gezahlt werden soll.

 

 

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