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Arinfo.de (Ausgabe vom 20.11.2017)

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Aktuelle Konditionen und Zinsen Bundesschatzbriefe

Wenn Anleger eine sehr sichere Anlageform suchen, dann entscheiden sie sich neben dem Tagesgeld oder dem Festgeld oftmals auch für die Bundeswertpapiere. Nach wie vor gehören diese Wertpapiere zu den sichersten Geldanlagen, die am deutschen Finanzmarkt angeboten werden. Der Begriff Bundeswertpapiere ist ein Sammelbegriff für alle Wertpapiere, die von der Bundesrepublik Deutschland als Staat emittiert werden. Zu den Bundeswertpapieren gehören zum Beispiel die Bundesanleihen, Bundesobligationen, Finanzierungsschätze und auch die Bundesschatzbriefe. Gerade die Bundesschatzbriefe sind bei vielen Anlegern sehr beliebt und zählen zu den bekanntesten Bundeswertpapieren. Die Bundesschatzbriefe sind in zwei unterschiedlichen Varianten erhältlich, nämlich in Form des Bundesschatzbriefes Typ A und in Form des Bundesschatzbriefes Typ B. Investieren können Anleger bereits ab einem Mindestbetrag von 50 Euro, und somit sind die Bundesschatzbriefe auch für Kleinanleger oder zum regelmäßigen Sparen interessant.

Bevor man sich für den Kauf der Bundesschatzbriefe entscheidet, sollte man sich über die aktuellen Konditionen und Zinsen bei den Bundesschatzbriefen informieren. Derzeit sind die Renditen aufgrund der allgemeinen Zinssituation am Markt sehr gering. Für Bundesschatzbriefe, die in diesem Jahr (2012) ausgegeben werden, erhält der Anleger eine durchschnittliche Rendite von nicht einmal mehr 0,5 Prozent. Und diese Rendite bezieht sich auf sechs oder sieben Jahre, je nachdem, ob man sich für den Bundesschatzbrief Typ A oder für den Typ B entscheidet. Eigentlich sind die Bundesschatzbriefe von den Konditionen her auch dadurch gekennzeichnet, dass die Zinssätze im Laufe der Jahre ansteigen. Das ist zwar auch bei den aktuellen Emissionen vom Prinzip her der Fall, nur macht sich der Zinsanstieg aufgrund des geringen Zinsniveaus kaum noch bemerkbar.

Bei diesen extrem niedrigen Renditen sollten sich Anleger derzeit sehr gut überlegen, ob sie ihr Geld wirklich in diese Bundeswertpapiere investieren möchten. Zwar können die Bundesschatzbriefe nach dem Ende des ersten Laufzeitjahres bereits zurückgegeben werden (maximal 5.000 Euro in 30 Zinstagen), aber dennoch stellt sich natürlich die Frage, ob man sich als Anleger ein Jahr an diesen niedrigen Zinssatz binden sollte. Immerhin gibt es zum Beispiel mit dem Tagesgeld eine genauso sichere Alternative, jedoch erhält man hier zumindest einen Zinssatz im Bereich von zwei Prozent. Die aktuellen Zinssätze bei den Bundesschatzbriefen gleichen hingegen noch nicht einmal annähernd die Geldentwertung durch die vorhandene Inflation aus.

 

 

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