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Arinfo.de (Ausgabe vom 26.09.2017)

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Investmentformen im Immobilienbereich vergleichen

Auch aufgrund von zunehmenden Expertenempfehlungen entscheiden sich in der aktuellen Situation immer mehr Anleger für ein Immobilieninvestment. Im Zuge der Euro- und Schuldenkrise werden die Immobilien nicht selten als die einzige Anlageform genannt, die Inflationsschutz und Schutz vor einem eventuellen Zerfall der Eurozone bieten kann. Grundsätzlich bringt das Investment in Immobilien sicherlich einige Vorteile mit sich. Allerdings gibt es nicht nur das eine Immobilieninvestment, sondern es gibt verschiedene Investmentformen im Immobilienvergleich. Diese verschiedenen Formen sollten Anleger zunächst einmal vergleichen, um sich dann auf dieser Basis für das Investment entscheiden zu können, welches am besten geeignet ist. Die verschiedenen Investmentformen lassen sich in zwei Gruppen einteilen, nämlich zum einen in das direkte Investment und zum anderen in das indirekte Immobilieninvestment.

In die erste Gruppe, nämlich in den Bereich des direkten Immobilieninvestments, fällt im Prinzip nur eine Anlageform, und zwar der Erwerb einer Immobilie. Der Anleger entscheidet sich also dafür, ein Haus oder eine Eigentumswohnung zu kaufen, um dieses Objekt zukünftig als Kapitalanlage nutzen zu können. Dabei kann die Immobilie entweder vom Eigentümer genutzt werden oder auch vermietet werden. Bei der Selbstnutzung steht vor allen Dingen die Immobilie als private Altersvorsorge im Vordergrund, während der Anleger bei der Vermietung einen stetigen Ertrag erzielen möchte. Wer es sich nicht zutraut, eine Immobilie zu kaufen oder ein Haus zu bauen, dem stehen auch noch verschiedenen Anlageformen aus dem Bereich des indirekten Investments in Immobilien zur Verfügung. Eine Möglichkeit des indirekten Investments sind zum Beispiel die geschlossenen Immobilienfonds. Diese kommen dem direkten Kauf einer Immobilie von der Konstruktion her relativ nahe.

Beim geschlossenen Immobilienfonds beteiligt sich der Anleger an einer Fondsgesellschaft, die im Prinzip oftmals nur einem Projekt nachgeht, nämlich eine gewerbliche Immobilie zu verwalten bzw. durch den Kauf und Verkauf einen Gewinn zu erzielen. Der Anleger erzielt demzufolge selbst Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung. Ein Nachteil dieser Anlageform ist, dass nur mit einem gewissen Mindestkapitaleinsatz investiert werden kann und zudem ist ein gewisses Risiko vorhanden, da sich das Investment auf eine einzige Immobilie konzentriert. Wer ein geringeres Risiko haben möchte und auch mit kleineren Summen in Immobilien investieren möchte, für den kommen oftmals die offenen Immobilienfonds als weitere Anlageform infrage. Hier kann der Anleger schon ab 50 Euro investieren und es ist eine gute Risikostreuung vorhanden.

 

 

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