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Arinfo.de (Ausgabe vom 26.09.2017)

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Kreditkarten-Generator und Kreditkartensicherheit

Das Thema Sicherheit bei der Zahlung mit Kreditkarten beschäftigt viele Menschen, da sie in den Nachrichten immer wieder etwas von gestohlenen Kreditkartendaten sehen oder lesen, die dann missbräuchlich verwendet werden. Grundsätzlich ist es natürlich möglich, dass man zum Opfer eines Betrugs wird, allerdings sollte man davor keine allzu großen Bedenken haben. Schließlich gibt es verschiedene Hinweise zum Thema Kreditkartensicherheit, die man ganz leicht beachten kann. Im Internet gibt es verschiedene Seiten, auf denen sogenannte Kreditkarten-Generatoren angeboten werden. Dabei muss man angeben, von welcher Gesellschaft die Kreditkarte sein soll, anschließend werden automatisch entsprechende Nummern ausgegeben. Ob es sich dabei um tatsächlich verwendete Daten von Kreditkarten handelt, kann man natürlich nicht nachprüfen. Dazu müsste man diese Nummern zur Zahlung, zum Beispiel in einem Onlineshop, verwenden - womit man sich natürlich strafbar machen würde. Ganz praktisch muss man sich jedoch keine Gedanken darüber machen, dass ein Betrüger auf diese Weise an die eigene Kreditkartennummer kommt und diese zum Bezahlen nutzt.

Schließlich haben die vier großen Gesellschaften, die diese Karten ausgeben, verschiedene Sicherheitsmechanismen eingeführt, um ihre Kunden zu schützen. Ein wichtiger Punkt ist die Kartenprüfnummer, die auch als Card Validation Code (CVC) oder Card Verification Value (CVV) bezeichnet wird. Dabei handelt es sich um eine Zahlenkombination auf der Rückseite der Karte. Selbst wenn man im Geschäft mit der Kreditkarte bezahlt und jemand sich die Nummer der Kreditkarte merkt oder schnell abschreibt, hat er die auf der Rückseite aufgedruckte Nummer damit noch nicht in der Hand. In einem Kreditkarten-Generator wird diese zusätzliche Prüfnummer ebenfalls nicht mit ausgegeben. Will man jedoch in einem Onlineshop einkaufen oder einen Flug bezahlen, ist die Angabe dieser zusätzlichen Verifikation in der Regel Pflicht. Bei Anbietern, die diesen Standard nicht einhalten, sollte man beim Einkauf ohnehin Vorsicht walten lassen. Eine andere Alternative bei der Bezahlung von Internet-Einkäufen ist das sogenannte 3-D Secure-Verfahren.

Dieses wird von Visa unter dem Namen Verified by Visa, von Mastercard als Secure Code angeboten. Es funktioniert, indem man beim Bezahlen im Internet zunächst seine Kartennummer eingibt, anschließend wird eine Verbindung zum Herausgeber der Karte hergestellt. Hier muss man dann einen zusätzlichen Code eingeben, ohne den die Zahlung nicht erfolgen kann. Mit derartigen Verfahren wird die Kreditkartensicherheit also gewährleistet. Händler haben ein hohes Interesse daran, solche sicheren Verfahren zur Bezahlung anzubieten. Wenn Inhaber einer Kreditkarte ihre monatliche Rechnung überprüfen und dabei Käufe feststellen, die sie nicht selber getätigt haben, können diese Käufe oft rückgängig gemacht werden. Hat der Verkäufer kein sicheres Verfahren für die Bezahlung angeboten, reicht die Kreditkartengesellschaft die Kosten für die Rückbelastung an diesen weiter.

 

 

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