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Arinfo.de (Ausgabe vom 17.11.2017)

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Kreditwürdigkeit und Kreditfähigkeit in der Betrachtung

Die Kreditwürdigkeit entscheidet, ob ein Kredit vergeben wird oder nicht. Als kreditwürdig gelten Unternehmen oder auch Personen im Sinne der Banken und Kreditinstitute dann, wenn die Erfüllung der Verpflichtungen, die in dem Kreditvertrag enthalten sind, erwartet werden kann. Um die Kreditwürdigkeit zu überprüfen, braucht der eventuelle Kreditgeber die persönlichen Daten des Antragstellers, genaue Auskünfte über das Arbeits- und Lohnverhältnis und die allgemeine Finanzsituation. Für Banken zählt jedoch einzig die Einbringlichkeit des Kredites. Dazu werden komplexe wirtschaftliche und finanzpolitische Vorgänge untersucht, wie zum Beispiel Vermögensaufstellungen, Bilanzen inklusive Gewinn- und Verlustrechnung, kurz- und langfristige Erfolgsrechnungen, Auskünfte über Anleihen im Ausland, Finanzpläne und Liquiditätsbilanzen, der Kreditstatus und die allgemeinen Beschäftigungszahlen.

Die Kreditwürdigkeit eines potentiellen Kreditnehmers wird von den Banken und Kreditinstituten durch ein intern aufgestelltes Ranking eingeschätzt. Dieses Ranking bleibt bestehen, und fließt in die "Gesamtbonität" eines Kunden ein, auch im Falle eines Bankenwechsels. Generell prüfen die Banken meistens vorrangig anhand von zwei Faktoren, ob ein Kreditsuchender als kreditwürdig einzustufen ist oder nicht. Diese zwei Faktoren bestehen zum einen aus der Schufa-Auskunft und zum anderen aus der Überprüfung des regelmäßigen Einkommens. Mitunter können aber auch noch etwas subjektive Faktoren, wie zum Beispiel das Aussehen und das Auftreten des Kunden dazu führen, dass die Kreditwürdigkeit besser oder schlechter bewertet wird.

Dieses „Problem“ stellt sich jedoch nur bei den Filialbanken, denn bei den Direktbanken werden die Kreditnehmer naturgemäß nur anhand von objektiven Daten bewertet. Nicht zu verwechseln ist die Kreditwürdigkeit übrigens mit der Kreditfähigkeit, denn diese sagt nur etwas darüber aus, ob der Kreditsuchende vom Gesetz her generell dazu berechtigt ist, ein Darlehen in Anspruch zu nehmen. In Deutschland ist die Schufa mit das wichtigste Merkmal, anhand dessen die Banken beurteilen, ob der Kunde als kreditwürdig gelten kann. Darüber hinaus werden Kunden aber auch nur dann als kreditwürdig eingestuft, wenn ein regelmäßiges Einkommen in ausreichendem Umfang vorhanden ist, denn ohne Einkommen können die späteren Kreditraten natürlich nicht bezahlt werden.

 

 

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