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Arinfo.de (Ausgabe vom 19.11.2017)

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Schufa Eigenauskunft einholen

Bevor man in Deutschland einen Kredit erhält, prüfen die Banken in der Regel mindestens zwei Dinge, nämlich das Vorliegen eines Einkommensnachweises und die Schufa des Antragstellers. Eine Schufa-Auskunft, in welcher keine negativen Merkmale aufgeführt sind, ist im Grunde die Voraussetzung für die Genehmigung des Darlehens. Die Bank bekommt die Schufaauskunft nur dann, wenn man als Kunde zuvor ausdrücklich zugestimmt hat, dass das Einholen der Auskunft von der Bank vorgenommen werden darf. Was jedoch genau in der Schufa steht, das bekommt man in der Regel von der Bank nicht mitgeteilt, sondern diese Informationen behält die Bank oder auch die sonstigen Unternehmen wie Mobilfunkgesellschaften, die ebenfalls häufig eine Schufa-Auskunft einholen, für sich.

Da jedoch mitunter auch falsche bzw. nicht mehr aktuelle Daten in der Schufa gespeichert sind ist es wichtig, dass man selbst auch hin und wieder kontrolliert, welche Daten über einen in der Schufa gespeichert sind. Aus diesem Grunde gibt es auch die Möglichkeit, bei der Schufa eine so genannte Eigenauskunft anzufordern. Der Unterschied zwischen der Bank angeforderten Schufa-Auskunft und der Eigenauskunft besteht im Grunde auch nur darin, dass man die Auskunft für sich selbst anfordert. Vom Inhalt her sind beide Auskunftsarten identisch. Seit April des letzten Jahres (2009) hat jeder Bürger das Recht, einmal im Jahr kostenlos eine Eigenauskunft bei der Schufa anzufordern. Vorher war diese Auskunft generell kostenpflichtig. Wer mehr als einmal im Jahr eine Eigenauskunft anfordern möchte, der muss auch heute noch die Kosten tragen, die jedoch nicht mehr als zehn Euro betragen.

Die Eigenauskunft kann inzwischen auch über das Internet beantragt werden, und zwar über das dortige Online-Portal der Schufa „Meine Schufa“. Nach dem Registrieren und der Legitimation im Rahmen des Postident-Verfahrens kann man sich die Schufa-Daten zukünftig auch über das Internet abrufen. Die Schufa-Abfrage enthält als Eigenauskunft neben den Personaldaten wie Name, Adresse etc. auch Daten über vorhandene Kredite, Kreditkarte, Girokonten und Mobilfunkverträge. Ferner bekommt man eine „Note“, eine so genannte Schufa-Score mitgeteilt, die etwas darüber aussagt, als wie kreditwürdig man aufgrund der bei der Schufa vorliegenden Daten eingestuft wird. Wenn es also einmal Probleme mit einer Kreditvergabe gibt, dann könnte das auch daran liegen, dass in der Schufa negative Merkmale gespeichert sind, die mitunter auch nicht mehr der aktuellen Situation entsprechen.

 

 

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