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Arinfo.de (Ausgabe vom 26.09.2017)

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Servicedienstleistungen der Banken im Kostenvergleich

Die Banken in Deutschland sowie auf der ganzen Welt sind bis auf wenige Ausnahmen Unternehmen, die auch die Gewinnerzielung als ein wesentliches Ziel haben. Daher ist es natürlich legitim, dass die Banken ihre Leistungen nicht unentgeltlich anbieten, sondern in der Summe einen Gewinn erzielen möchten. Neben den Zinserträgen sind vor allem die Gebühreneinnahmen ein wesentlicher Faktor auf der Einnahmeseite einer jeden Bank. Gegenüber dem Kunden haben die Banken vor allen Dingen die Aufgabe, eine Beratung durchzuführen, Produkte zu verkaufen und bestimmte Services anzubieten. Diese Services werden oftmals auch unter dem Begriff Servicedienstleistungen zusammengefasst. Was diese Servicedienstleistungen im Detail beinhalten und welche Kosten auf den Kunden eventuell zukommen, ist von Bank zu Bank sehr unterschiedlich. In erster Linie findet man die Servicedienstleistungen der Banken sicherlich im Bereich des Zahlungsverkehrs. Im Zahlungsverkehrsbereich gehört es zum Beispiel meistens zum Service der Bank, dass Überweisungen entgegengenommen werden oder an der Kasse sowohl die Einzahlung als auch die Auszahlung von Bargeld möglich ist.

Auch die von den Banken zur Verfügung gestellten Geräte, wie zum Beispiel der Kontoauszugsdrucker oder der Geldautomat, fallen natürlich in den großen Bereich der Servicedienstleistungen. Das gilt ebenfalls für das Online-Banking, welches die Kunden heute bei den meisten Banken über den eigenen PC nutzen können. Diese Servicedienstleistungen im Bereich des Zahlungsverkehrs werden von der Kostenseite her häufig mit den Kontoführungsgebühren abgegolten. Der Kunde zahlt dann meistens eine pauschale Gebühr im Monat. Es gibt allerdings inzwischen nicht wenige Kreditinstitute, die auf die Berechnung dieser Gebühr verzichten, und ihre Serviceleistungen somit im Zahlungsverkehrsbereich kostenlos anbieten. Der Vergleich der Kosten, die bei den verschiedenen Banken auf den Kunden zukommen, ist gerade im Bereich des Zahlungsverkehrs nicht immer einfach. Zwar kann man als Kunde relativ schnell herausfinden, ob die Bank Kontoführungsgebühren berechnet und wie hoch diese sind.

Allerdings ist es meistens schwieriger herauszufinden, welche Leistungen im Detail mit den zu zahlenden Gebühren abgegolten sind. Ein gutes Beispiel sind hier die kostenlosen Girokonten, bei denen die Banken auf die Berechnung der sonst üblichen Kontoführungsgebühren verzichten. Denn auch wenn die Kontoführung an sich kostenlos ist, bedeutet das nicht automatisch, dass alle Servicedienstleistungen rund um das Girokonto beim Kunden keine Kosten verursachen. Oftmals gilt die Kostenfreiheit zum Beispiel nur für das Onlinebanking. Gibt der Kunde hingegen in der Geschäftsstelle einen Überweisungsbeleg ab, so fallen nicht selten doch Gebühren an, und zwar trotz eigentlich gebührenfreier Kontoführung. Auch das Einrichten oder das Ändern von Daueraufträgen ist häufiger nicht in den kostenlosen Leistungen mit inbegriffen. Man sollte als Kunde also nicht nur die Kosten vergleichen, sondern sich auch bei den jeweiligen Banken darüber informieren, welche Leistungen im „Paket“ enthalten sind.

 

 

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