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Arinfo.de (Ausgabe vom 20.11.2017)

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Tagesgeld Anlagen im Ausland im Zinsvergleich

Im Tagesgeldbereich hat sich die Anzahl der Anbieter in den letzen Jahren deutlich erweitert. Sicherlich ist dies vor allem auf den wachsenden Zuspruch der Anleger zurückzuführen, sodass es sich heute kaum eine Bank leisten möchte, auf ein Tagesgeldangebot zu verzichten. Kunden können sich nicht nur für eine Direktbank oder eine Filialbank aus dem Inland entscheiden, sondern gerade im Tagesgeldbereich treten immer mehr Banken aus dem Ausland auf dem deutschen Markt auf, und „locken“ die Kunden mit teilweise sehr guten Zinskonditionen. Bei einem Zinsvergleich sollten daher die Tagesgeldprodukte aus dem Ausland auf keinen Fall fehlen, zumal gerade die ausländischen Banken in den vergangenen Monaten sehr häufig zu den Anbietern mit den höchsten Zinssätzen zählten. Prinzipiell sollten Anleger allerdings daran denken, dass es bei Anlageprodukten aus dem Ausland mitunter einige Besonderheiten zu beachten gibt, was auch auf die Tagesgeldanlage bei ausländischen Banken zutrifft.

Zunächst einmal sind bezüglich des Zinssatzes einige Faktoren zu beachten, die auch bei einem inländischen Angebot von Bedeutung sein können. So gibt es einige ausländische Banken, die den Neukunden einen höheren Zinssatz als den Bestandskunden zahlen. Zudem kann es sein, dass der Anleger für eine vergleichsweise hohe Anlagesumme einen Zinssatz erhält, der geringer als der Zinssatz für eine Anlagesumme ist, die zum Beispiel nicht mehr als 20.000 Euro beträgt. Neben diesen allgemeinen Punkten, auf die man als Anleger bei jeder Tagesgeldanlage achten sollte, gibt es bei der Anlage im Ausland bzw. bei einer ausländischen Bank auch noch zwei ganz spezielle Punkte, auf die Anleger ihr Augenmerk richten sollten. Ein Punkt ist die Einlagensicherung, durch die Guthaben auf den Tagesgeldkonten geschützt sind. Die Einlagensicherung gilt für alle Banken im Euroraum und ist hier bis zu einem Betrag von 100.000 Euro festgeschrieben. Banken aus dem Ausland haben allerdings, im Gegensatz zu vielen deutschen Banken, oftmals keine darüber hinaus gehende Einlagensicherung.

Zudem ist es wichtig zu wissen, dass es in vielen Ländern außerhalb der Eurozone gar keine Einlagensicherung gibt. Für alle Anleger, die ihr Geld bei einer ausländischen Bank auf einem Tagesgeldkonto deponieren, welches nicht in Euro geführt wird, kommt noch ein zweiter wichtiger Faktor hinzu, der ebenfalls zu beachten ist. Gemeint ist das Währungsrisiko, das es auch beim sonst so sicheren Tagesgeld gibt. Denn aufgrund der Tatsache, dass das Kapital nicht in Euro, sondern in einer fremden Währung angelegt wird, kann es zu Verlusten kommen, falls sich der Devisenkurs ungünstig entwickelt. Es kann aber natürlich auch zu Gewinnen kommen, sodass die Anlage in einer Fremdwährung auch im Tagesgeldbereich mit möglichen Chancen und Risiken verbunden ist.

 

 

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