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Arinfo.de (Ausgabe vom 24.09.2017)

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Vorsicht Dispo-Falle: Wann sich eine Umschuldung lohnt

Eine aktuelle Forsa-Umfrage im Auftrag von smava hat ergeben, dass fast die Hälfte aller Bankkunden ihren Dispo-Zins nicht kennt. Besonders junge Menschen und Menschen mit einem geringen Einkommen sind sich nicht bewusst, dass für das überzogene Girokonto Zinsen in zweistelliger Höhe bezahlt werden müssen. Wird der Dispo-Kredit dauerhaft ausgeschöpft, geraten diese Gruppen besonders schnell in die Schuldenfalle und können sich daraus nur schwer befreien. Die derzeitige Niedrigzinsphase bietet gute Möglichkeiten, um durch eine Umschuldung teurer Dispo-Kredite in wesentlich günstigere Ratenkredite die Finanzen wieder in den Griff zu bekommen und dauerhaft die Schulden abzubauen. Durch einen kostenlosen Vergleich auf einem Kreditvergleichsportal können sich die Bankkunden schnell und einfach einen Überblick über die Zinskonditionen der verschiedenen Banken verschaffen.

Das Zinsniveau liegt bei den Direktbanken um bis zu 30 Prozent niedriger als bei den Geschäftsbanken und oft haben die Vergleichsportale mit den Banken spezielle exklusive Zinsen vereinbart, die es nur über dieses Portal gibt. Es ist jedoch wichtig, dass in der Phase des Schuldenabbaus vermieden wird, wieder den Dispo-Kredit auszuschöpfen, da ansonsten der Weg aus der Verschuldung immer schwieriger wird. Deshalb muss die Höhe des Ratenkredits genau bedacht werden, sodass die festgelegte Tilgung problemlos möglich ist. Der feste Tilgungsplan ist auf der anderen Seite aber eine gute Unterstützung, um diszipliniert die Schulden Monat für Monat zu verringern.

Eine Umschuldung in einen günstigen Ratenkredit ist auch lohnenswert, wenn mehrere Kredite mit höheren Zinsen bestehen, die dann zu einem Kredit zusammengefasst werden, der mit niedrigeren Zinsen abbezahlt wird. Auf diese Weise ist es möglich, die Finanzen zu ordnen und sich einen Überblick über die Verschuldung zu verschaffen. Gleichzeitig erhöht sich die Bonität, da das Ausfallrisiko eines Kredites niedriger bewertet wird als das mehrerer, parallel laufender Kredite. Ein höhere Bonität führt wiederum zu besseren Zinskonditionen. Eine Kreditumschuldung ist umso empfehlenswerter, je länger die Restlaufzeit der bestehenden Kredite ist. Wenn bei kurzer Restlaufzeit jedoch zeitgleich ein neuer Kredit benötigt wird, kann das Zusammenlegen dieser beiden Kredite wiederum sinnvoll sein.

 

 

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