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Arinfo.de (Ausgabe vom 20.11.2017)

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Geldanlagen und Anlagemodelle im Renditevergleich

Den Anlegern steht heute im Finanzbereich eine enorm große Auswahl an Finanzprodukten zur Verfügung, die sich in vielen Punkten voneinander unterscheiden können. Für Anleger sind bei der Wahl der passenden Geldanlage vor allen Dingen zwei Aspekte ganz wichtig, nämlich die Sicherheit und die Rendite. Manchem Anleger ist dabei eine sehr hohe Sicherheit wichtiger, während ein anderer Anleger gerne eine Geldanlage nutzen möchte, die eine überdurchschnittliche Rendite verspricht. Wer sich für die letztere Variante entscheidet, demnach also eine Anlage mit einer möglichst guten Rendite sucht, der sollte die verschiedenen Anlagemodelle zunächst einem Renditevergleich unterziehen. Etwas einfacher kann man sich die Suche nach Anlagen mit einer guten Rendite dann machen, wenn man darüber informiert ist, dass eine möglichst gute Rendite stets mit einem gewissen Anlagerisiko verbunden ist.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass besonders sichere Anlageformen fast immer eine relativ geringe Rendite verbriefen. Dies wird deutlich, wenn man zum Beispiel die sehr sicheren Anlageformen Tagesgeld, Festgeld und Spareinlagen einem Renditevergleich unterzieht. Derzeit erhält man bei diesen drei Anlageformen zum Teil nicht einmal einen Zinssatz von zwei Prozent, wobei der exakte Zinssatz beim Festgeld und bei vielen Spareinlagen auch noch von der Laufzeit abhängig ist. Ähnlich sieht es bei einem weiteren sehr sicheren Anlageprodukt aus, den Bundeswertpapieren. Hier liegt die Rendite zum Teil sogar unter einem Prozent. Daher schneiden Bundeswertpapiere, Tagesgeld, Festgeld und Spareinlagen im Renditevergleich derzeit sehr schlecht ab. Allerdings muss man immer im Hinterkopf behalten, dass man immerhin eine sehr sichere Anlageform nutzen kann, was eben auf Kosten der Rendite geht.

Viele andere Anlageformen schneiden im Renditevergleich deutlich besser ab, sind dafür aber auch mit einem höheren Risiko ausgestattet. Das trifft zum Beispiel auf diverse Anleihen zu. Bei den Anleihen ist die Spanne der möglichen Renditen ohnehin sehr groß, was auf die vielen unterschiedlichen Anleihearten zurückzuführen ist. So gibt es zum Beispiel Staatsanleihen, die derzeit eine Rendite von nur wenigen Prozent verbriefen, es gibt aber auch Anleihen, deren Rendite sich sogar im zweistelligen Prozentbereich bewegt. Oftmals lässt sich bei verschiedenen Geldanlagen keine aktuelle Rendite ermitteln, da das Anlageprodukt einfach relativ großen Schwankungen unterworfen ist. Das trifft zum Beispiel auf Aktien oder auch auf Aktienfonds zu. Hier kann man beim Renditevergleich im Grunde nur mit Durchschnittswerten arbeiten, die im Bezug auf das jeweilige Anlageprodukt natürlich relativ ungenau sind.

 

 

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