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Arinfo.de (Ausgabe vom 24.09.2017)

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Kredit für das eigene Haus auch ohne Eigenkapital

Ein Haus zu bauen, zu renovieren oder zu kaufen ist keine leichte Aufgabe, auch was die Finanzierung betrifft. Banken und Kreditinstitute vergeben diverse Immobilienfinanzierungen, die in Form und Konditionen stark unterschiedlich sein können. Mit diesen Krediten können meist auch alte, noch bestehende Baufinanzierungen abgelöst werden. Ein Hausbaukredit oder im allgemeinen Immobilienkredite, sind in der Regel langfristig, mit einer Laufzeit von bis zu 30 oder 40 Jahren. Der Antragsteller sollte also auf eine möglichst lange Zinsfestschreibung achten, auch wenn es sich um eine Sofortfinanzierung handelt. Ebenso teuer können den Kreditnehmer diverse Bearbeitungs-, Schätz- und Kontoführungsgebühren kommen. Achtung vor Verträgen, die eine Umschuldung erschweren.

Oft sind in 15 Jahren die Konditionen des Marktes schon wieder so verändert, dass andere Angebote viel günstiger sind. Die Bank prüft, bevor sie einen Immobilienkredit gibt, ganz genau, inwiefern der Antragsteller kreditwürdig ist. Wie hoch sind das vorhandene Eigenkapital und die Lohnsituation des Interessenten? Wie zahlungskräftig wird er zukünftig sein? Ein Kredit ohne Sicherheiten wird sich in der Praxis nur schwerlich bis garnicht realisieren lassen. Außerdem wird der Wert der zu beleihenden Immobilie genau geschätzt. Besonders das Eigenkapital hat bei einem Kredit für ein Haus eine größere Bedeutung. Dabei ist es weniger so, dass eine Immobilienfinanzierung ohne Eigenkapital nicht möglich wäre, sondern es hat sowohl für die Bank als auch für den Kreditnehmer durchaus Vorteile, wenn Eigenkapital mit in die Finanzierung eingebunden werden kann.

Der Vorteil der Bank besteht darin, dass ein kleinerer Teil der Gesamtkosten finanziert werden muss, wenn ein Teil der Kosten durch Eigenkapital abgedeckt ist. Somit ist das Ausfallrisiko des Kredites geringer, als wenn kein Eigenkapital vorhanden wäre. Ob das in der Praxis wirklich zum Tragen kommt, ist eine andere Frage, aber die Banken sehen es im Grunde ohne Ausnahme so, dass Immobilienkredite mit Eigenkapital weniger risikoreich als Kredite mit Eigenkapital sind. Diese „Annahme“ der Banken hat aber auch für den Kreditnehmer Vorteile, der über Eigenkapital verfügt, das in die Immobilienfinanzierung mit eingebunden werden kann. Und zwar besteht der Vorteil darin, dass die Zinskonditionen mit Eigenkapital fast immer günstiger sind, als wenn die gesamten Kosten nur über den Bankkredit finanziert werden müssen. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass der Kreditnehmer natürlich entweder eine niedrigere Kreditrate zahlen muss, oder aber die Laufzeit des Kredites insgesamt geringer ist, wenn Eigenkapital vorhanden ist (im Vergleich zur Finanzierung ohne Eigenkapital).

 

 

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